Landesintegrationsbeirat
Der Landesintegrationsbeirat wurde mit dem Landesgesetz Nr. 12 von 2011 als Beratungsgremium für die Landesregierung eingerichtet. Seine Mitglieder werden von der Landesregierung auf Vorschlag der Landesabteilungen, Wirtschaftsverbände, Gemeinden, Gewerkschaften Vereine und Privatpersonen ernannt. Der Beirat setzt sich für die Integration und Inklusion der zugewanderten Bürgerinnen und Bürger ein.
Welche Aufgaben hat der Landesintegrationsbeirat?
- Der Beirat macht der Landesregierung Gesetzesvorschläge im Bereich der Integration.
- Er macht Vorschläge für den Mehrjahresprogramm der Koordinierungsstelle für Integration.
- Auf Antrag der Landesregierung gibt der Beirat Stellungnahmen zu verschiedenen Integrationsthemen ab.
Aus welchen Mitgliedern besteht der Beirat?
Der Beirat besteht aus 18 Mitgliedern, elf Ersatzmitgliedern und drei Fachleuten aus dem Bildungsbereich. Acht der 18 effektiven Mitglieder vertreten die neuen Mitbürger und Mitbürgerinnen. Die Auswahl der Vertretung der ausländischen Bürgerinnen und Bürger erfolgt nach dem Grundsatz einer angemessenen Vertretung nach Geschlecht, geografischer Herkunft und Nationalität. Die weiteren Mitglieder gehören verschiedenen Abteilungen der Landesverwaltung, Gemeinden, Gewerkschaftsorganisationen, Arbeitsgeberorganisationen sowie ehrenamtlichen Organisationen an. Die Koordinierungsstelle für Integration steht in ständigem Kontakt mit dem Landesintegrationsbeirat und ist das Sekretariat für den Beirat.
Im Februar 2025 hat die Landesregierung die Mitglieder des Landesintegrationsbeirates für die laufende Legislatur ernannt. Siehe Dokument ( Elias Priller vertretet Thomas Musler als Ersatzmitglied).
Am 29. April 2025 hat der Beirat, unter dem Vorsitz von Rosmarie Pamer, Landesrätin für Sozialen Zusammenhalt, Familie, Senioren, Genossenschaften und Ehrenamt seine konstituierende Sitzung abgehalten.
Erjon Zeqo wurde als stellvertretender Vorsitzender des Beirates gewählt.
Die Mitglieder des Beirates stimmten zudem dem Vorschlag von Landesrätin Rosmarie Pamer zu, fünf Fachleute als kooptierte Mitglieder ohne Stimmrecht in das Gremium zu berufen. Sie stammen aus für die Integrationsarbeit zentralen Bereichen: Nadja Schuster (Flüchtlinge), Priska Garbin (Antidiskriminierung), Inge Niederfriniger (Sprachenzentren), Abdelouhed El Abchi (Jugendarbeit) sowie Johanna Mitterhofer (Migration und Diversität).
Koordinierungsstelle für Integration
Tel. +39 0471 41 82 33
E-Mail: koordinierung-integration@provinz.bz.it
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Letzte Aktualisierung: 18/06/2026